Kommunikation


Ohne offene Kommunikation und glaubwürdige Information kann kein modernes Unternehmen geführt werden. Der Erfolg, aber auch der Wert eines Unternehmens, hängen mehr denn je von kommunikativen Faktoren ab. Betriebswirtschaftliche Leistung und Produktinnovation bleiben zwar der Kern des unternehmerischen Handelns, aber ohne Kommunikation ist dieser Nutzen für Mitarbeitende, Kunden, Investoren und die Öffentlichkeit weder sichtbar noch vermittelbar. Kommunikations-Management ist deshalb zu einer strategische Aufgabe geworden, die im Vergleich mit anderen Führungsdisziplinen in Unternehmen einen immer höheren Stellenwert erhält.

Wem nützt die grossartigste Erfindung, wenn sie nicht adäquat kommuniziert wird? Was bringen richtungsweisende Vorstandsentscheidungen, wenn die Mitarbeitenden davon nichts oder zu spät erfahren? Wem nützen herausragende Betriebsergebnisse wenn sie den Aktionären und potentiellen Investoren nicht erläutert werden? Was bringen beeindruckende soziale Leistungen, wenn sie der Öffentlichkeit vorenthalten bleiben? Auch Probleme zu verdecken ist kurzsichtig; Lügen kommen über kurz oder lang an den Tag. Vertrauen – das grösste Kapital erfolgreicher Kommunikation – ist schneller verspielt als aufgebaut! Das gilt sowohl für die Kommunikation mit den Mitarbeitenden als auch für den Umgang mit Kunden und mit der Öffentlichkeit.

Der so selbstverständlich erscheinende Vorgang von Kommunikation ist ein komplexer Prozess, in dessen Verlauf Interaktionen und Rückkoppelungen zwischen den Kommunizierenden eine grosse Rolle spielen. Vertraue ich einem Menschen, bin ich eher geneigt, die Inhalte seiner Kommunikation für wahr zu nehmen. Misstraue ich ihm, werde ich auch seiner Kommunikation skeptisch gegenüber stehen. Jede Kommunikation hat also einen Inhalts- und einen Beziehungsaspekt, wobei der Beziehungsaspekt den Inhaltsaspekt dominiert. Hinzu kommt, dass bei direktem Kontakt zwischen Menschen auch nonverbal über Mimik und Gestik, Blickkontakt und Stimmlage kommuniziert wird.

Kommunikation vollzieht sich demnach immer als Einheit zwischen verbaler und nonverbaler Kommunikation. Dabei vermittelt die verbale Kommunikation in erster Linie Tatsachen, Sachverhalte, Meinungen oder Standpunkte und wird primär durch den Verstand erfasst. Demgegenüber wird die nonverbale Kommunikation stark gefühlsbezogen wahrgenommen und stellt oftmals erst die eigentliche emotionale Beziehung zu den Angesprochenen dar. In diesem Sinne reguliert nonverbale Kommunikation die soziale Kontaktebene – erzeugt Sympathie, und damit erhöhte Kontaktbereitschaft oder Antipathie und damit Verringerung der Kontaktbereitschaft.

Kommunikation ist ein menschliches Grundbedürfnis. Um sich entwickeln zu können, muss der Mensch mit anderen kommunizieren! Jeder Mitarbeitende, der als Bürger im politischen und gesellschaftlichen Bereich ein Recht auf Mitsprache und Mitwirkung hat, erwartet auch in seinem Unternehmen entsprechende Partizipations-Möglichkeiten, zumindest aber Information. Denn gut informierte Mitarbeiter sind motivierte Mitarbeiter!

Eine Schlussbemerkung: Bei jeder Kommunikation ist nicht entscheidend was man sagt, sondern was der Empfänger der Information unter dem Gesagten versteht! Daraus folgt: Gesagt ist nicht immer gehört. Gehört ist nicht immer verstanden. Verstanden ist nicht immer einverstanden. Einverstanden ist nicht immer angewendet. Und angewendet ist nicht immer beibehalten. Nur wenn sich die vier Elemente: kompetentes fachliches Wissen, Ausdrucks- und Dialogfähigkeit sowie Einfühlungsvermögen gegenseitig ergänzen, wird und bleibt Kommunikation auf Dauer erfolgreich.

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